Was wir unseren Kindern mitgeben.
Was man nicht kaufen kann – und was bleibt.
Wenn wir daran denken, was wir unseren Kindern mitgeben, denken wir oft an Dinge. Doch woran sie sich wirklich erinnern, ist etwas anderes: das Rezept für die Feiertage, die Familiengeschichten, wie du mit schwierigen Tagen umgegangen bist, die richtigen Worte im richtigen Moment. Dieser Ratgeber hilft dir, all das zu sammeln, Stück für Stück – und zu wählen, wann es bei ihnen ankommt.
Was man nicht kaufen kann
Kinder erinnern sich selten an Geschenke. Sie erinnern sich an den Duft der Küche am Sonntag, an das Lied, das ihr im Auto gesungen habt, an den Satz, den du immer gesagt hast, wenn etwas schiefging.
Heute scheinen diese Dinge selbstverständlich, weil sie jeden Tag passieren. Doch wenn sie größer werden, wird genau das zu ihrem Gefühl von Zuhause, wo immer sie sind. Sie jetzt in Ruhe zu sammeln, ist der einfachste Weg, sie nicht dem Zufall zu überlassen.
Es muss nicht viel sein. Es muss echt sein.
8 Dinge, die du deinen Kindern mitgeben kannst
Du musst nicht alles davon machen. Such dir eines aus, fang dort an und ergänze die anderen mit der Zeit.
Woher ihr kommt, wie sich die Großeltern kennengelernt haben, die Reise, die alles verändert hat.
Die für die Feiertage und die für jeden Tag – mit den Mengen „nach Gefühl“, endlich aufgeschrieben.
Nicht als Regeln, sondern erzählt an einer Begebenheit: das eine Mal, als du dich für Ehrlichkeit entschieden hast, auch wenn es etwas gekostet hat.
Wie man ein Hemd bügelt, wie man um eine Gehaltserhöhung bittet, wie man sich nach einem Streit wieder versöhnt.
Ein Märchen, ein Lied, ein aufgenommenes „Guten Morgen“. Danach suchen Kinder Jahre später am meisten.
Die ersten Wörter, die Ängste, die lustigen Sätze: Erinnerungen, die sie selbst nicht haben können.
Der 18. Geburtstag, der Studienabschluss, die Hochzeit, das erste Kind: Worte, heute geschrieben, für diesen einen Tag.
Das Weihnachtsessen, der Ausflug am Ostermontag, das Ritual am ersten Schultag: damit sie auch in ihrem eigenen Zuhause weiterleben.
So fängst du an, ohne dich zu überfordern
Fünf Tipps, wie aus einem guten Vorsatz etwas Greifbares wird.
- Fang klein an. Ein Rezept, ein Foto mit zwei Zeilen darunter. Der erste Schritt zählt mehr als die vollständige Liste.
- Schreib, wie du sprichst. Deine Kinder wollen dich wiederfinden, keinen perfekten Text.
- Bezieh sie mit ein, solange sie klein sind. Kocht das Rezept zusammen, nehmt das Lied gemeinsam auf: So wird daraus eine doppelte Erinnerung.
- Gib jedem Ding seinen Moment. Ein Brief zum 18. Geburtstag, das Rezept für die erste eigene Wohnung, die Familiengeschichte für die Zeit, wenn dein Kind selbst Kinder hat.
- Komm immer wieder zurück. Eine Erinnerung im Monat reicht. In ein paar Jahren hast du eine kostbare Sammlung.
Fragen für den Anfang
Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, beantworte eine dieser Fragen.
10 Dinge, die du wissen sollst
Nicht jeder Brief muss lang sein. Manchmal reicht eine Liste, spontan aufgeschrieben und über die Jahre ergänzt. Hier ein Beispiel, das eine Mutter für ihre Töchter geschrieben hat.
Für einen längeren Brief findest du Ideen und Beispiele in den Ratgebern Brief an meine Tochter und Brief an meinen Sohn.
Liebe Emma, liebe Lena,
hier sind zehn Dinge, die ich gelernt habe und die ihr auch wissen sollt:
- Plätzchen werden besser, wenn ihr sie mit jemandem zusammen backt.
- Sich zu entschuldigen macht euch nicht kleiner.
- Ein Spaziergang bringt fast alles wieder in Ordnung.
- Echte Freundinnen erkennt man an den schweren Tagen.
- Lernt, wenigstens ein Gericht für Gäste zu kochen.
- Sagt Ja zu Abenteuern, auch zu denen, die euch ein bisschen Angst machen.
- Sagt Nein zu Menschen, bei denen ihr euch nicht wie ihr selbst fühlt.
- Ruft Oma an. Sie freut sich mehr darüber, als ihr denkt.
- Ein misslungenes Rezept ist kein Problem: Gegessen wird trotzdem.
- Ihr seid schon genug. Das wart ihr auch mit drei Jahren, mit Mehl bis in die Haare.
In Liebe, eure Mama
Ein Ort für alles, was du weitergeben möchtest
Rezepte auf Zetteln, Fotos im Handy, Briefe in einer Schublade: Oft sind die kostbarsten Dinge überall verstreut. Erabox sammelt sie an einem Ort und lässt sie bei deinen Kindern ankommen, wenn es zählt.
Sammle
Briefe, Rezepte, Fotos, Audio, Video: Füge eine Erinnerung nach der anderen hinzu, wann immer du Zeit hast.
Wähle, wer sie erhält
Deine Kinder müssen sich weder registrieren noch etwas herunterladen: Sie bekommen einen persönlichen, sicheren Link.
Wähle den Moment
Ein Geburtstag, der 18., die erste eigene Wohnung, die Geburt eines Kindes oder ein Datum, das nur euch gehört.
Erabox bewahrt deine Erinnerungen auf Servern in der Schweiz auf und überbringt sie genau an dem Tag, den du gewählt hast – auch in vielen Jahren.
Was wir unseren Kindern mitgeben: die häufigsten Fragen
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Andere Worte, für andere Momente
Es muss nicht viel sein.
Es muss echt sein.
Fang heute an, deine Erinnerungen zu sammeln. Sie kommen bei deinen Kindern an, wenn es zählt.

