Ratgeber · Familienerinnerungen

Was wir unseren Kindern mitgeben.
Was man nicht kaufen kann – und was bleibt.

Wenn wir daran denken, was wir unseren Kindern mitgeben, denken wir oft an Dinge. Doch woran sie sich wirklich erinnern, ist etwas anderes: das Rezept für die Feiertage, die Familiengeschichten, wie du mit schwierigen Tagen umgegangen bist, die richtigen Worte im richtigen Moment. Dieser Ratgeber hilft dir, all das zu sammeln, Stück für Stück – und zu wählen, wann es bei ihnen ankommt.

Eine Mutter kocht mit ihren beiden kleinen Töchtern in einer hellen Küche
Das Rezept für die WeihnachtsplätzchenFür Emma und Lena · Kommt am 24. Dezember an
Warum schon jetzt

Was man nicht kaufen kann

Kinder erinnern sich selten an Geschenke. Sie erinnern sich an den Duft der Küche am Sonntag, an das Lied, das ihr im Auto gesungen habt, an den Satz, den du immer gesagt hast, wenn etwas schiefging.

Heute scheinen diese Dinge selbstverständlich, weil sie jeden Tag passieren. Doch wenn sie größer werden, wird genau das zu ihrem Gefühl von Zuhause, wo immer sie sind. Sie jetzt in Ruhe zu sammeln, ist der einfachste Weg, sie nicht dem Zufall zu überlassen.

Es muss nicht viel sein. Es muss echt sein.

Die Liste

8 Dinge, die du deinen Kindern mitgeben kannst

Du musst nicht alles davon machen. Such dir eines aus, fang dort an und ergänze die anderen mit der Zeit.

01
Die Familiengeschichten.

Woher ihr kommt, wie sich die Großeltern kennengelernt haben, die Reise, die alles verändert hat.

02
Die Rezepte.

Die für die Feiertage und die für jeden Tag – mit den Mengen „nach Gefühl“, endlich aufgeschrieben.

03
Die Werte, an die du glaubst.

Nicht als Regeln, sondern erzählt an einer Begebenheit: das eine Mal, als du dich für Ehrlichkeit entschieden hast, auch wenn es etwas gekostet hat.

04
Die praktischen Ratschläge.

Wie man ein Hemd bügelt, wie man um eine Gehaltserhöhung bittet, wie man sich nach einem Streit wieder versöhnt.

05
Deine Stimme.

Ein Märchen, ein Lied, ein aufgenommenes „Guten Morgen“. Danach suchen Kinder Jahre später am meisten.

06
Ihre ersten Jahre, von dir erzählt.

Die ersten Wörter, die Ängste, die lustigen Sätze: Erinnerungen, die sie selbst nicht haben können.

07
Briefe für die großen Momente.

Der 18. Geburtstag, der Studienabschluss, die Hochzeit, das erste Kind: Worte, heute geschrieben, für diesen einen Tag.

08
Die Traditionen.

Das Weihnachtsessen, der Ausflug am Ostermontag, das Ritual am ersten Schultag: damit sie auch in ihrem eigenen Zuhause weiterleben.

Tipps

So fängst du an, ohne dich zu überfordern

Fünf Tipps, wie aus einem guten Vorsatz etwas Greifbares wird.

  1. Fang klein an. Ein Rezept, ein Foto mit zwei Zeilen darunter. Der erste Schritt zählt mehr als die vollständige Liste.
  2. Schreib, wie du sprichst. Deine Kinder wollen dich wiederfinden, keinen perfekten Text.
  3. Bezieh sie mit ein, solange sie klein sind. Kocht das Rezept zusammen, nehmt das Lied gemeinsam auf: So wird daraus eine doppelte Erinnerung.
  4. Gib jedem Ding seinen Moment. Ein Brief zum 18. Geburtstag, das Rezept für die erste eigene Wohnung, die Familiengeschichte für die Zeit, wenn dein Kind selbst Kinder hat.
  5. Komm immer wieder zurück. Eine Erinnerung im Monat reicht. In ein paar Jahren hast du eine kostbare Sammlung.

Fragen für den Anfang

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, beantworte eine dieser Fragen.

Was ist das Wichtigste, das mir meine Eltern beigebracht haben? Welches Gericht schmeckt für uns nach Zuhause? Was soll mein Kind wissen, wenn es zum ersten Mal allein wohnt? Welche Familiengeschichte erzählen wir an Weihnachten immer wieder? Welcher Fehler hat mich am meisten gelehrt? Was hat mich bisher am glücklichsten gemacht?
Ein Beispiel

10 Dinge, die du wissen sollst

Nicht jeder Brief muss lang sein. Manchmal reicht eine Liste, spontan aufgeschrieben und über die Jahre ergänzt. Hier ein Beispiel, das eine Mutter für ihre Töchter geschrieben hat.

Für einen längeren Brief findest du Ideen und Beispiele in den Ratgebern Brief an meine Tochter und Brief an meinen Sohn.

Liebe Emma, liebe Lena,

hier sind zehn Dinge, die ich gelernt habe und die ihr auch wissen sollt:

  1. Plätzchen werden besser, wenn ihr sie mit jemandem zusammen backt.
  2. Sich zu entschuldigen macht euch nicht kleiner.
  3. Ein Spaziergang bringt fast alles wieder in Ordnung.
  4. Echte Freundinnen erkennt man an den schweren Tagen.
  5. Lernt, wenigstens ein Gericht für Gäste zu kochen.
  6. Sagt Ja zu Abenteuern, auch zu denen, die euch ein bisschen Angst machen.
  7. Sagt Nein zu Menschen, bei denen ihr euch nicht wie ihr selbst fühlt.
  8. Ruft Oma an. Sie freut sich mehr darüber, als ihr denkt.
  9. Ein misslungenes Rezept ist kein Problem: Gegessen wird trotzdem.
  10. Ihr seid schon genug. Das wart ihr auch mit drei Jahren, mit Mehl bis in die Haare.

In Liebe, eure Mama

Mit Erabox

Ein Ort für alles, was du weitergeben möchtest

Rezepte auf Zetteln, Fotos im Handy, Briefe in einer Schublade: Oft sind die kostbarsten Dinge überall verstreut. Erabox sammelt sie an einem Ort und lässt sie bei deinen Kindern ankommen, wenn es zählt.

1

Sammle

Briefe, Rezepte, Fotos, Audio, Video: Füge eine Erinnerung nach der anderen hinzu, wann immer du Zeit hast.

2

Wähle, wer sie erhält

Deine Kinder müssen sich weder registrieren noch etwas herunterladen: Sie bekommen einen persönlichen, sicheren Link.

3

Wähle den Moment

Ein Geburtstag, der 18., die erste eigene Wohnung, die Geburt eines Kindes oder ein Datum, das nur euch gehört.

Erabox bewahrt deine Erinnerungen auf Servern in der Schweiz auf und überbringt sie genau an dem Tag, den du gewählt hast – auch in vielen Jahren.

So funktioniert’s
Häufige Fragen

Was wir unseren Kindern mitgeben: die häufigsten Fragen

Keine Antwort gefunden? Schreib uns über die Seite Hilfe.

Familiengeschichten, Rezepte, Werte, erzählt an konkreten Beispielen, praktische Ratschläge, deine Stimme und Briefe für die wichtigen Momente in ihrem Leben. Daran werden sie sich am meisten erinnern.
Die, an die du wirklich glaubst – erzählt an Begebenheiten aus deinem Leben. Ein gelebtes Beispiel lehrt mehr als jede Regel.
Mit etwas Kleinem: einem Rezept, einem Foto mit zwei Zeilen dazu, der Antwort auf eine der Fragen oben. Danach fügst du eine Erinnerung nach der anderen hinzu.
Jetzt, solange die Erinnerungen frisch und die Kinder klein sind. Vieles könnt ihr auch gemeinsam machen – und daraus wird gleich noch eine Erinnerung.
Ja. Mit Erabox wählst du für jeden Inhalt den richtigen Moment: ein Datum, einen Geburtstag oder ein Ereignis im Leben wie den Studienabschluss oder die Hochzeit.
Nein. Sie erhalten eine Nachricht mit einem persönlichen, sicheren Link. Keine Registrierung, keine App zum Herunterladen.
Lies auch

Andere Worte, für andere Momente

Fang jetzt an

Es muss nicht viel sein.
Es muss echt sein.

Fang heute an, deine Erinnerungen zu sammeln. Sie kommen bei deinen Kindern an, wenn es zählt.

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