Weihnachtsbrief an die Kinder.
Worte, die sie unter dem Baum finden.
Zwischen den Geschenken ist Platz für einen Umschlag. Darin ein paar Zeilen von dir: eine Erinnerung an dieses Jahr, was du an ihnen bewunderst, ein Wunsch. Es ist das kleinste Geschenk unter dem Baum und das, was man ein Leben lang wieder liest.

Ein Weihnachtsbrief an die Kinder erzählt von einem Moment des Jahres, von dem, was du an ihnen bewunderst, und von einem Wunsch für die Zukunft. Ein paar Zeilen genügen, von Hand geschrieben oder mit deiner Stimme aufgenommen. Du kannst ihn am Weihnachtsmorgen unter den Baum legen oder an einem Weihnachten in vielen Jahren ankommen lassen.
Der Brief unter dem Teller, einmal andersherum
Jedes Jahr schreiben Kinder ihren Wunschzettel ans Christkind. In Italien gab es über Generationen noch einen anderen Brauch: Zu Weihnachten schrieben Kinder einen kleinen Brief an ihre Eltern. Nicht um Geschenke zu wünschen, sondern um Danke zu sagen und ein paar Versprechen zu machen. Sie versteckten ihn unter dem Teller des Vaters und warteten, bis er ihn beim Weihnachtsessen fand.
Weihnachtsbriefe italienischer Kinder aus der Zeit zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1950er-Jahren, von einem Sammler zusammengetragen und 2018 in der Biblioteca Classense in Ravenna ausgestellt.
Dieses Jahr kannst du die Rollen tauschen. Du schreibst den Brief, für deine Kinder. Und du versteckst ihn dort, wo sie ihn finden: unter dem Baum, im Stiefel oder unter ihrem Teller, wie früher.
Er bedeutet mehr, als du denkst
In vier Experimenten baten die Forscher Amit Kumar und Nicholas Epley die Teilnehmenden, einem wichtigen Menschen einen Dankesbrief zu schreiben. Die Schreibenden unterschätzten, wie überrascht und glücklich die Empfänger sein würden, und überschätzten, wie unangenehm es ihnen wäre.
Ein Detail fällt auf: Die Schreibenden sorgten sich um die richtigen Worte, die Lesenden achteten vor allem auf die Wärme der Geste. Das gilt auch für einen Brief an deine Kinder.
Du musst nicht gut schreiben. Du musst ihnen schreiben.
Was in einen Weihnachtsbrief an die Kinder gehört
Fünf Schritte, mit denen sich das Blatt fast von selbst füllt.
- Beginne mit einem Moment aus diesem Jahr. Die erste Fahrt ohne Stützräder, ein Schultheater, ein Abend, an dem ihr viel gelacht habt. Eine genaue Szene sagt mehr als zehn Adjektive.
- Sag, was du bewunderst. Nicht die Noten oder Erfolge: wie sie mit dem Bruder umgehen, die Geduld mit dem Hund, eine Frage, die dich überrascht hat.
- Erzähl etwas von dir. Ein Weihnachten aus deiner Kindheit, eine Familientradition, ein Geschenk, an das du dich noch erinnerst.
- Ein Wunsch statt einer Liste. Eine einzige Sache, die du dir für das neue Jahr erhoffst.
- Schließ mit einem einfachen Versprechen. „Ich bin da“, „ich höre dir zu“, „ich zeige dir den Schnee“. Klein, ehrlich und machbar.

Wie anfangen: 6 erste Sätze
Ein anderer Brief für jedes Alter
Kleine Kinder
Sie können noch nicht lesen, also schreib für später. Erzähl, wie ihr Weihnachten mit zwei oder drei Jahren war, und lass den Brief ankommen, wenn sie groß sind.
Kinder von 6 bis 12
Ein paar Zeilen, einfache Worte, vielleicht eine Zeichnung. Lest den Brief am Weihnachtsmorgen zusammen: Daraus wird eine Tradition.
Teenager
Keine Predigten. Eine Erinnerung, eine Eigenschaft, die du bewunderst, ein „ich bin stolz auf dich“. Leg ihn dorthin, wo sie ihn allein finden.
Erwachsene Kinder
Ein Dank, eine Kindheitserinnerung, die sie vielleicht vergessen haben, ein Wunsch für ihre Familie. Das funktioniert auch aus der Ferne.
Ein Weihnachtsbrief an einen Sohn
Lieber Jonas,
dieses Jahr hast du gelernt, allein Fahrrad zu fahren. Ich erinnere mich an den Moment, als ich den Sattel losgelassen habe und du es nicht gemerkt hast: Du bist bis zum Tor gefahren und hast dich nach mir umgedreht.
Genau das wünsche ich dir für das neue Jahr: allein weiterfahren und dich ab und zu umdrehen. Ich bin da.
Als ich so alt war wie du, bin ich am Weihnachtsmorgen auf Zehenspitzen die Treppe hinuntergeschlichen, um die Geschenke zu sehen. Du rennst und weckst alle auf. Das ist genau richtig so.
Frohe Weihnachten, mein Schatz.
Papa
Unter dem Baum, auch in vielen Jahren
Der Brief aus Papier kommt dieses Jahr unter den Baum. Mit Erabox kannst du einen schreiben, der an einem fernen Weihnachten ankommt, wenn deine Kinder groß sind.
Schreib oder nimm auf
Text, Stimme, Video, Fotos: alles, was du deinen Kindern sagen möchtest.
Wähle, wer ihn bekommt
Sie müssen sich nicht registrieren und nichts herunterladen: Sie erhalten einen persönlichen, sicheren Link.
Wähle den Tag
Das Weihnachten nach ihrem 18. Geburtstag oder ein anderes Weihnachten, wenn sie groß sind.
Erabox bewahrt deine Worte auf Servern in der Schweiz auf und stellt sie an dem Tag zu, den du gewählt hast, auch in vielen Jahren.
Weihnachtsbrief an die Kinder: häufige Fragen
Keine Antwort gefunden? Schreib uns über die Seite Hilfe.
Ratgeber zum Vertiefen
Das kleinste Geschenk unter dem Baum.
Das, was man für immer wieder liest.
Schreib deinen Weihnachtsbrief. Er kommt an dem Morgen an, den du wählst.